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1 FC Köln von first class
bis schweinich schlecht
Gerhards Pinnwand
Neuer Bock an der Seitenlinie – und ganz viel Bock auf dem Rasen! 69 Minuten lang überraschte der 1. FC Köln Titel-Favorit Dortmund mit einer bärenstarken Leistung. Am Ende stand der Aufsteiger dennoch mit leeren Händen da. 1. FC Köln spielt leidenschaftlich nach vorne Beierlorzer hatte mit seiner Aufstellung genau wie sein Team auf dem Platz viel Mut bewiesen, nahm drei Änderungen in der Startelf vor und warf alle fünf Neuzugänge von Beginn an rein. Zunächst mit riesigem Erfolg: Dortmunds Star-Offensive um Sancho, Hazard und Reus fand in Bornauw, Skhiri und Ehizibue immer wieder seinen Meister. Dann die 29. Minute: Ellyes Skhiri verlängerte einen Eckball an den zweiten Pfosten, Drexler köpfte ein. Sein erstes Bundesliga-Tor brachte Müngersdorf endgültig zum Kochen! Und Favorit Dortmund? War völlig überrascht und genervt von der gemeinsamen Wucht der Kölner Mannschaft und Fans. Ballverluste, wilde Pässe, eine abenteuerliche Abstimmung und null Torgefahr – was der BVB in der ersten Halbzeit zeigte, hatte mit einem Meisterkandidaten nichts zu tun. Beierlorzers Pressing-Plan ging voll auf! BVB-Coach Lucien Favre staunte: „Der FC war sehr aggressiv, das haben sie gut gemacht.“ Köln blieb auch nach der Pause giftig und pennte nur zweimal. Doch das reichte Dortmund, um den Flutlicht-Kracher zu drehen. Per Konter machte der Spitzenreiter in der Nachspielzeit noch den Deckel drauf. Trotzdem: Aus diesem Auftritt kann der FC viel für die nächsten Wochen mitnehmen! Das sahen auch die Kölner Fans so, die ihre Mannschaft nach Abpfiff minutenlang feierten. Ähnlich bitter wie die zweite Saison-Pleite: Stürmer Jhon Cordoba musste verletzt vom Platz (55.). Der Kolumbianer hatte einen Schlag auf den Oberschenkel abbekommen. Eine genaue Diagnose steht noch aus.